Neubau des Schulgebäudes akt. 9. 02. 09
Pressemitteilung: Eingangsansicht Hofansicht Lageplan Das Schulgebäude an der Kirschenallee 100-102, in dem seit 1995 die St. Marien-Schule (kath. Bekenntnisschule) und die Willi-Fährmann-Schule untergebracht sind, wurde in die 1. Phase der Sanierungsmaßnahmen für Moerser Schulen aufgenommen. Schon bald stellte sich heraus, dass ein kompletter Neubau sich als kostengünstiger erweisen würde als die notwendige Sanierung des bestehenden Gebäudes. Nach Auflösung der Schulgrenzbezirke und bei Betrachtung des Schulentwicklungsplanes für die nächsten Jahre im Bereich Moers-Hochstraß-Meerbeck wurde auch deutlich, dass im Bereich der Kirschenallee bei rückläufiger Schülerzahl nur eine dreizügige Grundschule in Betracht käme.Da die St. Marien-Schule und die Willi-Fährmann-Schule heute gemeinsam 4,5 Züge aufweisen, musste eine Entscheidung auf Verkleinerung des Schulstandortes getroffen werden. Mehrere Varianten einer Neukonzeption wurden den Mitgliedern des Rates vorgestellt, über die sie Ende April entscheiden mussten. Nach dem sehr engagierten Einsatz der Eltern für den Erhalt der jeweils eigenen Schule konnte ein Kompromiss gefunden werden: Der Neubau an der Kirschenallee soll in Zukunft eine einzügige Willi-Fährmann-Schule und eine zweizügige St. Marien-Schule beherbergen. Gleich nach dem Ratbeschluss wurden die Planungen von der PRO:SA in Angriff genommen. Schon eine Woche später konnte den Rektoren beider Schulen ein erstes Konzept vorgestellt werden. Veränderungswünsche von Seiten der Schulleitungen wurde umgehend aufgenommen. Frau Benger, die Schulleiterin der St. Marien-Schule, legte Wert auf eine eigenständige Verwaltung und einen separaten Eingang für die jeweiligen Schulen. Sie seien u.a. eine Voraussetzung für die Identifikation der Eltern und Kinder mit der Bekenntnisschule oder der Gemeinschaftsschule. Das hindere alle Beteiligten nicht daran, miteinander zu kooperieren, z. B. bei der Gestaltung der Offenen Ganztagsschule, der gemeinsamen Nutzung der Schülerbücherei, des Medienraumes mit 15 PC-Arbeitsplätzen und dem Forum im Eingangsbereich beider Schulen. Beim Schulfest der St. Marien-Schule am 20. Juni 2008 konnten die Eltern und viele Gäste (auch Vertreter des Rates) einen ersten Blick auf die Pläne des Archtekturbüros Kersting und Gallhoff werfen. Sie zeigten sich von der ansprechenden Planung und dem Zeitplan für die Realisierung des Projektes angenehm überrascht. Mit dem Bau des neuen Gebäudes soll Ende diesen Jahres begonnen werden. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2009 geplant. Danach wird der größte Teil des alten Schulkomplexes abgerissen. Lediglich das Schwimmbad mit der darüberliegenden Aula sollen vorläufig erhalten bleiben.







