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>>  OGATA >> Konzept                               27. 09. 2010

Konzept der OGATA

Jede Gruppe (25 Kinder) wird von einer Erzieherin als feste Bezugsperson geführt. Dabei bekommt sie Unterstützung durch eine pädagogische Ergänzungskraft. Im Bedarfsfall können sie eng mit der trägereigenen Erziehungsberatungsstelle und der Einrichtung „Ambulante Hilfen zur Erziehung“ zusammen arbeiten.

Die Betreuungszeiten durch die Mitarbeiter der OGATA sind an Unterrichtstagen von 7.30 bis 8.15 Uhr, von 11.30 bis 17 Uhr, an unterrichtsfreien Tagen und in den Ferien von 8 bis 17 Uhr. Auch in den Oster- und Herbstferien und 3 Wochen in den Sommerferien gibt es in dieser Zeit außerunterrichtliche Angebote.

Bei der pädagogischen Gruppenarbeit gibt es drei Handlungsfelder:

  • Mittagessen
    Es werden 2 – 3 Essenszeiten in Anlehnung an die Unterrichtszeiten angeboten. Die Tische werden gemeinsam mit den Kindern gedeckt und abgeräumt. Die Erzieherin sitzt mit am Tisch und achtet auf einen gemeinsamen Beginn, auf einen festen Sitzplatz und auf ein gemeinsames Ende der Essenszeit.
    Getränke und Snacks (z.B. Obst) werden auch außerhalb der Essenszeit angeboten.
    Jedes Kind in der OGATA bekommt eine warme Mittagsmahlzeit. Für die Stadt Moers ist dies eine Voraussetzung zur Teilnahme am Offenen Ganztag.
    Das Essensgeld wird von der Stadt erhoben. Wenn ein Kind z.B. wegen Krankheit am Essen nicht teilnehmen kann, so wird das Geld nach frühzeitiger Abmeldung erstattet.
  • Hausaufgabenbetreuung
    Nach dem Mittagessen werden feste Zeiten eingeplant, damit die Kinder in kleinen Gruppen mit Lehrerinnen und den Erzieherinnen ihre Hausaufgaben erledigen können. Alle betreuten Kinder sollen möglichst keine Hausaufgaben mehr zu Hause machen. Zusätzliche Leseübungen, das Üben von Diktaten oder besonderes Rechentraining (z.B. Einmaleins) können durch die Hausaufgabenbetreuung nicht abgedeckt werden.
  • Freizeitgestaltung/außerunterrichtliche Angebote
    In der Zeit von 15 bis 16 Uhr wird den Kindern ein Wochenplan im künstlerischen, musischen und sportlichen Bereich angeboten. Da diese Angebote zum festen Bestandteil der OGATA gehören, sollten die Kinder in der Regel nicht vor 16 Uhr abgeholt werden. Dies stört den Ablauf der pädagogischen Arbeit erheblich.

Zwischen den Mitarbeiterinnen des Offenen Ganztags und den Lehrerinnen der Schule besteht eine enge Zusammenarbeit. Wöchentlich werden in einer Kontaktstunde zwischen der Konrektorin und der Leiterin der OGATA Absprachen getroffen oder Problemfälle besprochen, sodass im Interesse der Kinder und aller an der Erziehung Beteiligten eine enge Verzahnung zwischen dem Unterrichtsmorgen und der Nachmittagsbetreuung stattfindet.

Damit die Gelder zur Finanzierung der OGATA vom Schulträger beim Land NRW rechtzeitig beantragt werden können, liegt die Anmeldezeit schon im Januar des jeweiligen Kalenderjahres für das kommende Schuljahr. Da der Andrang auf die begrenzte Anzahl (75) der OGATA - Plätze immer größer wird, empfiehlt es sich, diesen Termin wirklich einzuhalten. Bei späteren Anmeldungen muss mit einem Platz auf der Warteliste gerechnet werden. Schulneulinge werden bereits bei der Anmeldung berücksichtigt.

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