Schuljahr 2005/2006 - Aus den 2. Klassen
Lesezottel: Lesung mit Monika Feth
Im Rahmen des Lesezottels der Moerser Bücherei fuhren einige Kinder zu einer richtigen Lesung.
Nach der Begrüßung durften die Kinder erst einmal viele Fragen stellen:
- •Wie kommt man auf die Ideen für ein Buch?
"Autoren laufen ständig mit offenen, neugierigen Augen durch die Welt, schreiben sich ständig was auf Zettel und wenn sie die Zettel wieder finden, spinnen sie um die Dinge, die sie beobachten, eine Geschichte.
Die Idee zum Buch Der Schildermaler kam mir zum Beispiel beim Besuch der Stadt Husum. Dort lief mir ein Mann mit einer Leiter und einem Eimer über den Weg, der die Leiter plötzlich mitten auf einem Platz aufstellte, heraufkletterte und dann anfing ein Straßenschild zu putzen." - Wie lange dauert es bis ein Buch fertig ist?
"Das reine Schreiben und immer wieder Durchlesen und Verbessern dauert mindestens ein Jahr." - Malen Sie die Bilder in den Büchern selber?
"Nein, ich kann gar nicht gut malen. Dafür gibt es extra Maler. Wenn ich das Buch fertig geschrieben habe, dann bekommt es ein Maler, der sich dann die Bilder dazu ausdenkt." - Wie lange dauert es, bis man das Buch dann im Geschäft kaufen kann?
"Es kann schon manchmal bis zu drei Jahre dauern." - ....
Nach den ganzen Fragen der Kinder stellte Frau Feth ihr Buch vom Gedankensammler Herrn Grantig vor. Herr Grantig sammelt fröhliche Gedanken und traurige, kluge Gedanken und dumme, laute Gedanken und stille, lange Gedanken und kurze. Eigentlich sind ihm alle Gedanken wichtig. Obwohl er natürlich seine Lieblingsgedanken hat. Doch das lässt er sich nicht anmerken, damit er die anderen nicht verletzt. Gedanken sind da sehr empfindlich ....
Die Kinder halfen, den Gedanken Farben zuzuordnen, Gedanken zu sortieren, fanden ganz viele A-, B- und sogar über 20 C-Gedanken.
Vor der großen Autogrammstunde las Frau Feth ein kleines Stück aus Meine Schwester Kathi vor. Dort geht es um Ria und ihre kleine, fünfjährige Schwester Kathi, eine schreckliche Nervensäge. Ob Kathi sich einen neuen Namen ausdenkt, ob sie einen Maitag für Papa einrichtet, oder ob sie sich zum Lieblingskind des Osterhasen erklärt, immer hält sie alle auf Trab.
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