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Schuljahr 2007/2008 - Aus den 4. Klassen

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Im Moerser Schloss - Stadt im Mittelalter

Am 24.8.2007 waren wir im Moerser Schloss. Eine Frau namens Jana hat uns alles gezeigt. Zuerst haben wir Kostüme an bekommen. Ich war die Melkmagd und musste die Kühe melken.

Unter anderem gab es noch:

  • den Ackerbürger: Er hatte in der Stadt ein Haus und außerhalb der Stadt hatte er ein Acker und Tiere;
  • die Schriftgelehrten: Sie waren die einzigen die lesen und schreiben konnte;
  • die Händlerin: Sie hatte viel Geld und an ihrer Mütze war ein Goldrand;
  • die Torwächter: Sie kontrollierten ob Leute in die Stadt durften oder etwas ein schmuggeln wollen;
  • die Wehrgangswächter: Sie griffen vom Turm aus fremde Ritter an und beschützten dadurch die Stadt;
  • die Ritter: Wenn ein Ritter ein fremdes Wappen besaß, wusste man nicht ob er gut oder bösartig war;
  • den Bubenkönig: Er war wie die heutige Polizei und wenn einer mit Falschgeld bezahlte, kam er in den Kerker. Wenn man noch das Beweisstück hatte wurde der Täter auf gehangen und falls man das Beweisstück nicht mehr hatte, musste der Täter wieder frei gelassen werden.
  • die Gräfin: Sie regierte die Stadt und erteilte den Hofdamen und Zofen Befehle.
  • die Hofdamen und Zofen: Sie machten alles was die Gräfin wollte.

Jana hat uns das Moerser Wappen gezeigt.

Sie hat uns auch gesagt dass die Häuser damals zum Teil aus Fachwerk und die Dächer aus Stroh bestanden. Nur die reichen Leute wie z. B. die Händlerinnen konnten sich Dachziegel leisten.

Früher durften die Gaukler nur am Jahrmarkt in die Stadt. Gaukler sind z. B. Jongleure. Heute gibt es Gaukler im Zirkus man nennt sie Clowns.

Wenn die Händler in die Stadt verkaufen wollten, mussten sie Torgeld bezahlen. Händler, die in der Stadt einen Laden hatten, hatten an den Fenster Fensterläden, die dann zu einen Stand wurden. Händler verkauften z. B. Möhren, Zwiebeln, Erbsen, Äpfel, Brot, Gewürze, aber die waren sehr teuer, weil sie aus Indien geliefert wurden. Z. B. kosteten 2 Kilo Zimt so viel wie ein Pferd und fasst keiner konnte sich ein Pferd leisten. An der Wand von dem Laden war eine Elle, da wurde Seil gemessen. Daneben war noch ein Brot angezeichnet, da konnte man messen ob das Brot groß genug war. Früher hießen große Münzen Stuber und kleine Münzen hießen Mörchen.

Früher waren die Schuhe aus Leder und die Sohlen auch. Die Sohlen schimmelten schnell, deswegen haben sie Holschuhe drüber gezogen. Die Holzschuhe hießen Trippen.
Auf dem Marktplatz war ein Sitzpranger mit einer Halsgeige. Wenn z. B. einer betrug, musste er auf den Sitzpranger und bekam die Halsgeige um. Dann wurde er von den Bürgern beschimpft und z. B. mit faulen Äpfeln beworfen. Sie konnten ihn noch nicht mit Tomaten bewerfen, weil Kolumbus erst später Amerika entdeckt hatte und daher stammen Tomaten.

ICH FAND ES SEHR SCHÖN 
                                                               berichtet von Celina 4b

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